[Footnote 73: Prantl observes, Geschichte der Logik, p. 208:--"Fragen
wir, wie Aristoteles überhaupt dazu gekommen sei, von Kategorien zu
sprechen, und welche Geltung dieselben bei ihm haben, so ist unsere
Antwort hierauf folgende: Aristoteles geht, im Gegensatze gegen
Platon, davon aus, dass die Allgemeinheit in der Concretion des
Seienden sich verwirkliche und in dieser Realität von dem
menschlichen Denken und Sprechen ergriffen werde; der
Verwirklichungsprocess des concret Seienden ist der Uebergang vom
Unbestimmten, jeder Bestimmung aber fähigen, zum allseitig
Bestimmten, welchem demnach die Bestimmtheit überhaupt als eine
selbst concret gewordene einwohnt und ebenso in des Menschen Rede von
ihm ausgesagt wird. Das grundwesentliche Ergebniss der Verwirklichung
ist sonach: die zeitlich-räumlich concret auftretende und hiemit
individuell gewordene Substanzialität, in einer dem Zustande der
Concretion entsprechenden Erscheinungsweise; diese letztere umfasst
das ganze habituelle Dasein und Wirken der concreten Substanz, welche
in der Welt der räumlichen Ausdehnung numerären Vielheit erscheint.
Die ontologische Basis demnach der Kategorien ist der in die
Concretion führende Verwirklichungsprocess der Bestimmtheit
überhaupt."]
[Footnote 74: Plotinus, among his various grounds of exception to the
ten Aristotelian Categories, objects to the ninth and tenth on the
ground of their narrow comprehension (Ennead. vi. 1, 23, 24).
Boêthus expressly vindicated the title of [Greek: e)/chein] to be
recognized as a separate Category, against the Stoic
objectors.--Schol. ad Categ. p. 81, a. 5.]
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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