Chips from a German Workshop, Volume 3: Essays on Literature, Biography, and AntiquitiesMüller, F. Max (Friedrich Max)
Religion
Chips from a German Workshop, Volume 3: Essays on Literature, Biography, and Antiquities
Müller, F. Max (Friedrich Max)
Comparative linguistics; Folklore; Literature -- History and criticism; Mythology; Religions
Mark Bozarris, Mark Bozarris, and we found thee gashed and mown
By thy sword alone we knew thee, knew thee by thy wounds alone;
By the wounds thy hand had cloven, by the wounds that seamed thy breast,
Lying, as thou hadst foretold us, in the Pasha’s tent at rest!
Open wide, proud Missolonghi, open wide thy portals high,
Where repose the bones of heroes, teach us cheerfully to die!
Open wide thy vaults! Within their holy bounds a couch we’d make,
Where our hero, laid with heroes, may his last long slumber take!
Rest beside that Rock of Honor, brave Count Normann, rest thy head,
Till, at the archangel’s trumpet, all the graves give up their dead!
LIED VOR DER SCHLACHT.
Wer für die Freiheit kampft und fällt, desz Ruhm wird blühend stehn,
Solange frei die Winde noch durch freie Lüfte wehn,
Solange frei der Bäume Laub noch rauscht im grünen Wald,
Solang’ des Stromes Woge noch frei nach dem Meere wallt,
Solang’ des Adlers Fittich frei noch durch die Wolken fleugt,
Solang’ ein freier Odem noch aus freiem Herzen steigt.
Wer für die Freiheit kämpft und fällt, desz Ruhm wird blühend stehn,
Solange freie Geister noch durch Erd’ und Himmel gehn.
Durch Erd’ und Himmel schwebt er noch, der Helden Schattenreihn,
Und rauscht um uns in stiller Nacht, in hellem Sonnenschein,
Im Sturm, der stolze Tannen bricht, und in dem Lüftchen auch,
Das durch das Gras auf Gräbern spielt mit seinem leisen Hauch,
In ferner Enkel Hause noch um alle Wiegen kreist
Auf Hellas’ heldenreicher Flur der freien Ahnen Geist;
Der haucht in Wunderträumen schon den zarten Säugling an
Und weiht in seinem ersten Schlaf das Kind zu einem Mann;
Den Jüngling lockt sein Ruf hinaus mit nie gefühlter Lust
Zur Stätte, wo ein Freier fiel; da greift er in die Brust
Dem Zitternden, und Schauer ziehn ihm durch das tiefe Herz,
Er weisz nicht, ob es Wonne sei, ob es der erste Schmerz.
Herab, du heil’ge Geisterschar, schwell’ unsre Fahnen auf,
Beflügle unsrer Herzen Schlag und unsrer Füse Lauf;
Wir ziehen nach der Freiheit aus, die Waffen in der Hand,
Wir ziehen aus auf Kampf und Tod für Gott, fürs Vaterland!
Ihr seid mit uns, ihr rauscht um uns, eu’r Geisterodem zieht
Mit zauberischen Tönen hin durch unser Jubellied;
Ihr seid mit uns, ihr schwebt daher, ihr aus Thermopylä,
Ihr aus dem grünen Marathon, ihr von der blauen See,
Am Wolkenfelsen Mykale, am Salaminerstrand,
Ihr all’ aus Wald, Feld, Berg und Thal im weiten Griechenland!
Wer für die Freiheit kampft und fällt, desz Ruhm wird blühend stehn,
Solange frei die Winde noch durch freie Lüfte wehn,
Solange frei der Bäume Laub noch rauscht im grünen Wald,
Solang’ des Stromes Woge noch frei nach dem Meere wallt,
Solang’ des Adlers Fittich frei noch durch die Wolken fleugt,
Solang’ ein freier Odem noch aus freiem Herzen steigt.
SONG BEFORE BATTLE.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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