The dawn of astronomy: A study of the temple-worship and mythology of the ancient EgyptiansLockyer, Norman, Sir
Religion
The dawn of astronomy: A study of the temple-worship and mythology of the ancient Egyptians
Lockyer, Norman, Sir
Astronomy, Egyptian; Sun -- Mythology; Sun worship; Temples -- Egypt
"Der Cult der Göttin Hathor geht in die ältesten Zeiten der
ägyptischen Geschichte zurück. Schon die Pyramideninschriften erwälmen
eine Heliopolitische Hathor und Priester und Priesterinnen dieser
Göttin werden in denselben Grabkapellen nicht selten genannt. Die
Hathor war keine speciell lokalisirte Gottheit, sondern eine allgemein
in sämmtlichen Tempeln Aegyptens verehrte Form eines Cultes, dessen
Urgedanke, im weitesten Sinne, die Auffassung des weiblichen Principes
gegenuber dem männlichen Principe der Gottheit war. In dieser
Auffassung erscheint sie geradezu identisch mit der Isis, weshalb auch
beiden Göttinnen die Kuh das geheiligte Thier war. Da in jeder Stadt,
vor allen aber in jeder Nomos-Hauptstadt eine Hathor als Schutzgöttin
des betreffenden Ortes aufgeführt wird, so ist es erklärlich, dass
die lokalen Formen dieser Göttin in den Inschriften der Tempel in
grösster Anzahl aufgeführt werden. Im Tempel von Edfu werden Beispiels
halber an der Decke des Pronaos über 300 Namen der Göttin mit ihren
lokalen Beziehungen hergezählt mit besonderer Bevorzugung derjenigen
lokalen Formen, welche in den einzelnen Nomos-Hauptstädten sich eines
hervorragenden Cultes erfreuten. Die letzteren berühren vorzüglich
eine Sieben-Zahl von Hathoren, welche als die grossen bezeichnet
werden und von denen fast in allen grösseren Tempeln Listen an den
Wänden zu lesen sind.
"In der älteren Zeit bezeichnet Hathor einen kosmischen Urbegriff.
Schon ihr Name verräth aufs Deutlichste die kosmogonische Wurzel. Ha.
t. hor wörtlich übersetzt "Wolnung des Horus--Behausung Gottes" d. i.
die Welt, die Darstellung Gottes in der sichtbaren Welt, die Natur, in
welcher die Gottheit wirksam ist."[83]
Before I pass on, it will, I think, be well to point out that the
argument I have used to show that Isis was really a generic name is
enforced when we consider the allied points relating to Osiris.
It is quite clear that some of the gods symbolised setting stars. We
already know that the setting sun became Osiris, Atmu, or Tmu, and,
whatever the names, they were all represented as mummies. But the sun
was not the only body that was symbolised as Osiris; the moon and stars
were at times symbolised in the same way. We may, indeed, venture to
make the following generalised statement:--
OSIRIS = ANY CELESTIAL BODY BECOMING INVISIBLE.
SUN MOON PLANET STARS BODIES PALING AT DAWN.
SETTING. WANING. SETTING. SETTING. Stars. Planets.
Osiris Osiris Venus Khons-Osiris Sah-Osiris Venus
as Osiris Ptah-Osiris Star of Osiris
Min-Osiris
It will be observed with what fulness the antithesis of Isis is
indicated.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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