Chips from a German Workshop, Volume 4: Essays Chiefly on the Science of LanguageMüller, F. Max (Friedrich Max)
Religion
Chips from a German Workshop, Volume 4: Essays Chiefly on the Science of Language
Müller, F. Max (Friedrich Max)
Comparative linguistics; Folklore; Literature -- History and criticism; Mythology; Religions
Cumque eam
cognovero, concipiet et pariet mihi filium nobilem et delectabilem cum
bona fortuna et dei beneplacito qui crescet in scientia virtute, et
relinquam mihi per ipsum bonam memoriam post mei obitum et castigabo
ipsum dietim: si mee recalcitraverit doctrine; ac mihi in omnibus erit
obediens, et si non: percutiam eum isto baclo et erecto baculo ad
percutiendum percussit vas mellis et fregit ipsum et defluxit mel super
caput ejus.”
NOTE E.
“Das Buch der Weisheit der alter Weisen,” Ulm, 1415. Here the story is
given as follows:--
“Man sagt es wohnet eins mals ein brůder der dritten regel der got fast
dienet, bei eins künigs hof, den versach der künig alle tag zů auff
enthalt seines lebens ein kuchen speiss und ein fleschlein mit honig.
diser ass alle tag die speiss von der kuchen und den honig behielt er in
ein irden fleschlein das hieng ob seiner petstat so lang biss es voll
ward. Nun kam bald eine grosse teür in den honig und eins morgens früe
lag er in seinem pett und sach das honig in dem fleschlein ob seinem
haubt hangen do fiel ym in sein gedanck die teüre des honigs und fieng
an mit ihm selbs ze reden. wann diss fleschlein gantz vol honigs wirt so
verkauff ich das umb fünff güldin, darum̅ kauff ich mir zehen gůter
schaff und die machen alle des jahrs lember. und dann werden eins jahrs
zweintzig und die und das von yn kummen mag in zehen jaren werden
tausent. dann kauff ich umb fier schaff ein ku und kauff dobei ochsen
und ertrich die meren sich mit iren früchten und do nimb ich dann die
frücht zů arbeit der äcker. von den andern küen und schaffen nimb ich
milich und woll ee das andre fünff jar fürkommen so wird es sich allso
meren das ich ein grosse hab und reichtumb überkumen wird dann will ich
mir selbs knecht und kellerin kauffen und hohe und hübsche bäw ton. und
darnach so nimm ich mir ein hübsch weib von einem edeln geschlecht die
beschlaff ich mit kurtzweiliger lieb. so enpfecht sie und gebirt mir ein
schön glückseligten sun und gottförchtigen. und der wirt wachsen in lere
und künsten und in weissheit. durch den lass ich mir einen gůten leümde
nach meinem tod. aber wird er nit fölgig sein und meiner straff nit
achten so wolt ich yn mit meinem stecken über sein rucken on erbermde
gar hart schlahen. und nam sein stecken da mit man pflag das pet ze
machen ym selbs ze zeigen wie frefelich er sein sun schlagen wölt. und
schlůg das irden fass das ob seinem haubt hieng zů stücken dass ym das
honig under sein antlit und in das pet troff und ward ym von allen sein
gedencken nit dann das er sein antlit und pet weschen můst.”
NOTE F.
This translation has lately been published by Don Pascual de Gayangos in
the “Biblioteca de Autores Españoles,” Madrid, 1860, vol. li. Here the
story runs as follows (p. 57):--
“Del religioso que vertió la miel et la manteca sobre su cabeza.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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