German Atrocities from German EvidenceBédier, Joseph
History
German Atrocities from German Evidence
Bédier, Joseph
World War, 1914-1918 -- Atrocities
seelt alle. Schon werden die ersten Franzmänner entdeckt. Von den
Bäumen werden sie heruntergeknallt wie Eichhörnchen, unten mit Kolben
und Seitengewehr "warm" empfangen, brauchen sie keinen Arzt mehr, wir
kämpfen nicht mehr gegen ehrliche Feinde, sondern gegen tückische
Räuber. Springend geht's über die Lichtung hinüber--da! dort! in den
Hecken stecken sie drin, nun aber drauf, Pardon wird nicht gegeben.
Stehend, freihändig, höchstens knieend wird geschossen, an Deckung
denkt niemand mehr. Wir kommen an eine Mulde, tote und verwundete
Rothosen liegen massenhaft umher, die Verwundeten werden erschlagen
oder erstochen, denn schon wissen wir, daß diese Lumpen, wenn wir
vorbei sind, uns im Rücken befeuern.
$Mit der größten Erbitterung wird gekämpft.$
Dort liegt ein Franzmann lang ausgestreckt, das Gesicht auf dem Boden,
er stellt sich aber nur tot. Der Fußtritt eines strammen Musketiers
belehrt ihn, daß wir da sind. Sich umdrehend, ruft er Pardon, aber
schon ist er mit den Worten: "Siehst du, du B ..., so stechen eure
Dinger" auf der Erde festgenagelt. Neben mir das unheimliche Krachen
kommt von den Kolbenschlägen her, die ein 154er wuchtig auf einen
französischen Kahlkopf niedersausen läßt. Wohlweislich benutzte er
zu der Arbeit ein französisches Gewehr, um das seinige nicht zu
zerschlagen. Leute mit besonders weichem Gemüt geben verwundeten
Franzosen die Gnadenkugel, die anderen hauen und stechen nach
Möglichkeit. Tapfer haben sich die Gegner geschlagen, es waren
Elitetruppen, die wir vor uns hatten, auf 30-10 Meter ließen sie uns
herankommen, dann war's allerdings zu spät. Massenhaft weggeworfene
Tornister und Waffen zeugen davon, daß sie fliehen wollten, aber das
Entsetzen beim Anblick der feldgrauen "Unholde" hat ihnen die Füße
gelähmt und mitten im schmalen Stege hat ihnen die deutsche Kugel ihr
"Stopp"]
Now, I ask my reader, no matter of what nationality: can he imagine
such an article being printed in his own language, in the town in which
he lives, and read by his wife and children? In what country, except
Germany is such a thing conceivable? Not in France, at least.
Here is still one further convincing proof of how usual it is for the
German army to mutilate the wounded. It is taken (_Plates 17 and 18_)
from the diary of P^{te} Paul Glöde, of the 9^{th} Battalion of the
Pioneers (IX Corps):
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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