German Society at the Close of the Middle AgesBax, Ernest Belfort
History
German Society at the Close of the Middle Ages
Bax, Ernest Belfort
Germany -- Social conditions; Reformation -- Germany
_Erstlich von dem Ursprung des Wortes Monopolia. Monopolia ist ein
kriegerisch Wort, welches seinen Ursprung hat von dem Worte Monos, das
ist allein, und Polonie, das ist Verkauf. Gleich als spräche jemand:
ich allein verkauf das oder jenes, Oder; meine Gesellschaft oder ich
allein verkaufe. Darum wird solche sonderliche Hantierung, als ob sich
etliche Hantierer oder Kaufleute dermassen vereinigen, dass sie allen
den Nutzen aus ihrem Handwerk oder Kaufmannschaft empfangen, Monopolia
genannt. Davon ist gesagt in lege Vinca (?) Cod. de Monopoliis._
_Item obengemeldete Monopolia, Vereinigung, Verbindung, Gesellschaften
und ihr Verkauf wird nicht allein allererst jetzt dem gemeinen
Nutzen unleidlich und unerträglich erfunden, sondern sind dieselben
wie vor durch den römischen Kaiser und Rechtsetzer und sonderlich
durch den löblichen Kaiser Justinio, dem gemeinen Nutzen als fast
schädlich, verderblich und sträflich geacht und erkannt, dass
dieselben Überführer_ [_Übertreter_] _alle ihre Güter verloren und
dazu ausserhalb ihrer Wohnung in ewiges Elend (Verbannung) verurteilt
sein sollen, als geschrieben steht lege Vinca Cod. de Mono. Auch
Honorius und Theodosius haben denen vom Adel und den Reicheren die
schädliche Kaufmannschaft verboten, damit das gemeine Volk leichter
bei den Kaufleuten kaufen könne, und auf dem Reichstag zu Köln ist
1512 die Sache von Kaiser Maximilian, Kurfürsten, Fürsten und Ständen
hoch bewegt und gemeldete Verteurung der Waren bei grossen Peenen und
Strafen verboten worden. Der Abschied dieses Reichstags sagt:--_
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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