The Moravians in Georgia, 1735-1740Fries, Adelaide L. (Adelaide Lisetta)
History
The Moravians in Georgia, 1735-1740
Fries, Adelaide L. (Adelaide Lisetta)
Moravians -- Georgia
A more poetic expression of the same thought is given by Spangenberg in
a poem written during the voyage, and sent home to David Nitschmann to
be set to the music of some “Danish Melody” known to them both. There is
a beauty of rhythm in the original which the English cannot reproduce,
as though the writer had caught the cadence of the waves, on some bright
day when the ship “went softly” after a season of heavy storm.
“Gute Liebe, deine Triebe
Zuenden unsre Triebe an,
Dir zu leben, dir zu geben,
Was ein Mensch dir geben kann;
Denn dein Leben, ist, zu geben
Fried’ und Segen aus der Hoeh.
Und das Kraenken zu versenken
In die ungeheure See.
“Herr wir waren von den Schaaren
Deiner Schaeflein abgetrennt;
Und wir liefen zu den Tiefen,
Da das Schwefelfeuer brennt,
Und dein Herze brach vor Schmerze,
Ueber unsern Jammerstand;
O wie liefst du! O wie riefst du!
Bist du uns zu dir gewandt.
“Als die Klarheit deiner Wahrheit
Unsern ganzen Geist durchgoss,
Und von deinen Liebesscheinen
Unser ganzes Herz zerfloss,
O wie regte und bewegte
Dieses deine Liebesbrust,
Uns zu hegen und zu pflegen,
Bis zur suessen Himmelslust.
“Dein Erbarmen wird uns Armen,
Alle Tage wieder neu,
Mit was suessen Liebeskuessen
Zeigst du deine Muttertreu.
O wie heilig und wie treulich
Leitest du dein Eigentum;
O der Gnaden dass wir Maden
Werden deine Kron’ und Ruhm.
“Wir empfehlen unsre Seelen
Deinem Aug’ und Herz und Hand,
Denn wir werden nur auf Erden
Wallen nach dem Vaterland.
O gieb Gnade auf dem Pfade,
Der zum Reich durch Leiden fuehrt,
Ohn’ Verweilen fortzueilen
Bis uns deine Krone ziert.
“Unser Wille bleibe stille
Wenn es noch so widrig geht;
Lass nur brausen, wueten, sausen,
Was von Nord und Osten weht.
Lass nur stuermen, lass sich tuermen
Alle Fluthen aus dem See,
Du erblickest und erquickest
Deine Kinder aus der Hoeh’.”
(Love Divine, may Thy sweet power
Lead us all for Thee to live,
And with willing hearts to give Thee
What to Thee a man can give;
For from heaven Thou dost give us
Peace and blessing, full and free,
And our miseries dost bury
In the vast, unfathomed sea.
Lord, our wayward steps had led us
Far from Thy safe-guarded fold,
As we hastened toward the darkness
Where the sulphurous vapors rolled;
And Thy kind heart throbbed with pity,
Our distress and woe to see,
Thou didst hasten, Thou didst call us,
Till we turned our steps to Thee.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
Reviews
Reviews
No reviews yet
Be the first to share your thoughts on this work.
Join the Discussion
Join the discussion
Sign in to leave a comment or review.
Sign InorCreate an account