The Philosophy of Natural Theology: An Essay in confutation of the scepticism of the present dayJackson, William
Religion
The Philosophy of Natural Theology: An Essay in confutation of the scepticism of the present day
Jackson, William
Natural theology; Religion -- Philosophy; Religion and science
"Dass die Zergliederer der Gewächse und Thiere, um ihre Structur zu
erforschen und die Gründe einsehen zu können, warum und zu welchem
Ende solche Theile, warum eine solche Lage und Verbindung der Theile
und gerade diese innere Form ihnen gegeben worden, jene Maxime: dass
nichts in einem solchen Geschöpf UMSONST sey, als unumgänglich
nothwendig annehmen und sie eben so, als den Grundsatz der allgemeinen
Naturlehre: dass NICHTS VON UNGEFÄHR geschehe, geltend machen,
ist bekannt. In der That können sie sich auch von diesem teleologischen
Grundsatze eben so wenig lossagen, als dem allgemeinen physischen,
weil, so wie bei Veranlassung des letzteren gar keine Erfahrung
überhaupt, so bei der des ersteren Grundsatzes kein Leitfaden für die
Beobachtung einer Art von Naturdinge, die wir einmal teleologisch unter
dem Begriffe der Naturzwecke gedacht haben, übrig bleiben würde.
"Denn dieser Begriff führt die Vernunft in eine ganz andere Ordnung
der Dinge, als die eines blossen Mechanism der Natur, der uns hier
nicht mehr genug thun will. Eine Idee soll der Möglichkeit des
Naturproducts zum Grunde liegen. Weil diese aber ein absolute Einheit
der Vorstellung ist, statt dessen die Materie eine Vielheit der Dinge
ist, die für sich keine bestimmte Einheit der Zusammensetzung an
die Hand geben kann, so muss, wenn jene Einheit der Idee, sogar als
Bestimmungsgrund _a priori_ eines Naturgesetzes der Causalität einer
solchen Form des Zusammengesetzten dienen soll, der Zweck der Natur auf
ALLES, was in ihrem Producte liegt, erstreckt werden; weil, wenn wir
einmal dergleichen Wirkung im GANZEN auf einen übersinnlichen
Bestimmungsgrund über den blinden Mechanism der Natur hinaus beziehen,
wir sie auch ganz nach diesem Princip beurtheilen müssen und kein Grund
da ist, die Form eines solchen Dinges noch zum Theil vom letzteren als
abhängig anzunehmen, da alsdann bei der Vermischung ungleichartiger
Principien, gar keine sichere Regel der Beurtheilung übrig bleiben
würde." _Kritik der Urtheilskraft_, Section 65.
For the benefit of those who find Kant's German difficult we subjoin a
neat French Translation from the pen of M. Barni.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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