The works of Francis Maitland Balfour, Volume 1 (of 4) : $b Separate memoirsBalfour, Francis M. (Francis Maitland)
Science
The works of Francis Maitland Balfour, Volume 1 (of 4) : $b Separate memoirs
Balfour, Francis M. (Francis Maitland)
Embryology; Zoology
Footnote 163: _Loc. cit._
Footnote 164: _Loc. cit._
The following is Professor Haeckel's own statement of the scheme or type,
which he regards as characteristic of meroblastic eggs, pp. 98 and 99.
Jetzt folgt der höchst wichtige und interessante Vorgang,
den ich als Einstülpung der Blastula auffasse und der zur
Bildung der Gastrula führt (Fig. 63, 64)[165]. Es schlägt
sich nämlich der verdickte Saum der Keimscheibe, der
"Randwulst" oder das _Properistom_, nach innen um und eine
dünne Zellenschicht wächst als directe Fortsetzung
desselben, wie ein immer enger werdendes Diaphragma, in die
Keimhöhle hinein. Diese Zellenschicht ist das entstehende
Entoderm (Fig. 64 _i_, 74 _i_). Die Zellen, welche dieselbe
zusammensetzen und aus dem innern Theile des Randwulstes
hervorwachsen, sind viel grösser aber flacher als die Zellen
der Keimhöhlendecke und zeigen ein dunkleres grobkörniges
Protoplasma. Auf dem Boden der Keimhöhle, d. h. also auf der
Eiweisskugel des Nahrungsdotters, liegen sie unmittelbar auf
und rücken hier durch centripetale Wanderung gegen dessen
Mitte vor, bis sie dieselbe zuletzt erreichen und nunmehr
eine zusammenhängende einschichtige Zellenlage auf dem
ganzen Keimhöhlenboden bilden. Diese ist die erste
vollständige Anlage des Darmblatts, Entoderms oder
"Hypoblasts", und von nun an können wir, im Gegensatz dazu
den gesammten übrigen Theil des Blastoderms, nämlich die
mehrschichtige Wand der Keimhöhlendecke als Hautblatt,
Exoderm oder "Epiblast" bezeichnen. Der verdickte Randwulst
(Fig. 64 _w_, 74 _w_), in welchem beide primäre Keimblätter
in einander übergehen, besteht in seinem oberen und äusseren
Theile aus Exodermzellen, in seinem unteren und inneren
Theile aus Entodermzellen.
In diesem Stadium entspricht unser Fischkeim einer
Amphiblastula, welche mitten in der Invagination begriffen
ist, und bei welcher die entstehende Urdarmhöhle eine grosse
Dotterkugel aufgenommen hat. Die Invagination wird nunmehr
dadurch vervollständigt und die Gastrulabildung dadurch
abgeschlossen, dass die Keimhöhle verschwindet. Das
wachsende Entoderm, dem die Dotterkugel innig anhängt, wölbt
sich in die letztere hinein und nähert sich so dem Exoderm.
Die klare Flüssigkeit in der Keimhöhle wird resorbirt und
schliesslich legt sich die obere convexe Fläche des
Entoderms an die untere concave des Exoderms eng an: die
Gastrula des discoblastischen Eies oder die "Discogastrula"
ist fertig (Fig. 65, 76; Meridiandurchschnitt Fig. 66, 75).
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