Valerius Terminus: Of the Interpretation of NatureBacon, Francis
Religion
Valerius Terminus: Of the Interpretation of Nature
Bacon, Francis
Science -- Methodology
| An Atalantas Sieg schien es keinen
| Zweifel geben zu können, da ihre
| unübertreffliche Schnelligkeit bereits
| durch den Tod zahlreicher Freier unter
| Beweis gestellt worden war. Hippomenes
| griff deshalb zu einer List. Er
| beschaffte sich drei goldene Äpfel,
| die er mit sich führte. Das Rennen
| begann, Atalanta ging in Führung. Als
| Hippomenes sah, daß er zurückfiel,
| griff er auf seine List zurück und
| warf einen seiner Äpfel so vor sie
| hin, daß sie ihn sehen mußte. Er warf
| ihn aber nicht direkt vor sie, sondern
| ein wenig abseits, damit sie sich
| nicht nur bücken, sondern auch ihre
| Bahn verlassen mußte. Erfüllt von
| weiblicher Gier und angezogen von der
| Schönheit der Frucht, verließ sie ihre
| Bahn, lief dem Apfel nach und hielt
| an, um ihn aufzuheben. In der
| Zwischenzeit lief Hippomenes weiter
| und ging in Führung. Aufgrund ihrer
| natürlichen Schnelligkeit machte
| Atalanta den Rückstand jedoch bald
| wieder wett und überholte ihn erneut.
| Nachdem Hippomenes sie jedoch in
| derselben Weise noch ein zweites und
| ein drittes Mal vom Weg abbrachte,
| gewann er schließlich den Wett!auf,
| freilich nicht durch seine Fähigkeit,
| sondern durch seine List.
|
| Diese Sage scheint eine hervorragende
| Allegorie über den Wettstreit von
| Kunst und Natur zu sein. Denn die
| Kunst, die von Atalanta repräsentiert
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