Children Above 180 IQ Stanford-Binet: Origin and Development — John Shaqi
Children Above 180 IQ Stanford-Binet: Origin and DevelopmentHollingworth, Leta Stetter
Science
Children Above 180 IQ Stanford-Binet: Origin and Development
Hollingworth, Leta Stetter
Gifted children; Stanford-Binet Test
_Otto Pöhler_. IN 1910 Berkhan (2) recorded the performance of Otto
Pöhler, "the early reading child of Braunschweig," the son of a
master butcher (erstes und einziges Kind der Sclachtermeisters),
born August 20, 1892. This child learned to walk and talk and his
teeth erupted "at the right time." At the age of 1 year 3 months,
when his grandmother led him forth on short neighborhood walks,
she would read to him from signs on the streets. And at this
period she wrote for him his name, "Otto." Soon he could recognize
the word "Otto," when he saw it in the newspaper. Then the
grandmother explained to him the alphabet, and read him single
words. When Otto was taken to Dr. Berkhan, he was 1 year 9 months
old, and he could read incidental matter, such as "April 27,"
written in Latin across the calendar in Dr. Berkhan's office.
Otto Pöhler, geborn den 20 August 1892 zu Braunschweig,
erstes und einziges Kind des Schlachtermeisters, bekam zu
rechter zeit Zähne und lernte zu rechter Zeit laufen und
sprechen. Als er 5/4 Jahre alt war, führte ihn die Grossmutter
vor die Tür und in die nächsten Strassen und nannte ihm dabei
die Namen, welche auf den Haus- und Strassenschildern standen,
auch hatten ihm Angehörigen mehrfach seinen Vornamen Otto
aufgeschrieben. Als das Kind nun eine Zeitung in die Hände
bekam, zeigte es den mehrfach in derselben gedruckten Namen
Otto. Von da ab erklärte ihm die Grossmutter die Buchstaben
und las ihm einzelne Worte vor; dabei ergab sich, dass das
Kind ein ungeheures Gedächtnis für Buchstaben, Worte, und
Zahlen hatte.
Als mir der kleine Otto zugeführt wurde, war er wie ich
vorhin anführte 1 3/4 Jahre alt. Er tat sehr vertraut, kletterte
sofort mehrfach auf meine Kniee, zeigte sich überhaupt sehr
beweglich und unruhig. Als er einen neben dem Schreibtisch
hängenden Wandkalender erblickte, las er unaufgefordert laut
die auf demselben lateinisch gross gedruckte Anzeige: April 27
= "April zwei sieben. . . ."
Im Oktober, 1894, stellte ich den jungen Otto im Alter von
2 Jahren und 2 Monaten dem ärztlichen Landesverein vor. Als
derselbe nach Beendigung meines über ihn gehaltenen Vortrags
in den Sitzungssaal geführt wurde, zog einer der Ärzte den
Börnerschen Medizinal-Kalender hervor mit der Aufforderung,
die lateinische Aufschrift zu lesen. Er las fliessend: "Re--ichs
Medizinal-Kalender. Begründet von Dĕr Pa--ul Börnēr. Eins acht
neun vier." [c]
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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