German Science Reader: An Introduction to Scientific German, for Students of Physics, Chemistry and EngineeringKroeh, Charles Frederick
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German Science Reader: An Introduction to Scientific German, for Students of Physics, Chemistry and Engineering
Kroeh, Charles Frederick
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Basen nennt man solche Verbindungen des Wasserstoffs mit
elektropositiven Elementen oder Radikalen, welche sich mit den Säuren,
bei Gegenwart und unter Bildung von Wasser, zu Salzen umsetzen. Wenige
in Wasser lösliche Basen, namentlich[9] Alkalien, besitzen einen
alkalischen (laugenartigen[10]) Geschmack und eine alkalische Reaktion,
indem[11] sie die blaue Farbe des durch Säuren geröteten Lackmuspapiers
wieder herstellen[11]. Je nach der Sättigungskapazität unterscheidet man
einsäurige Basen, die, wie z. B. das Aetzkali KOH, je einem Molekül
Wasser entsprechen und je ein Molekül einer einbasischen Säure
neutralisieren; ferner zweisäurige und dreisäurige Basen.
Erfolgt die[12] Sättigung einer mehrsäurigen Basis nicht vollständig,
werden z. B. in dem Wismuthydroxyd Bi(OH)_{3} nur zwei der
vertretbaren[13] Wasserstoffatome durch zwei Moleküle einer einbasischen
Säure vertreten, so erhält man ein unvollständig gesättigtes, sogen.[8]
basisches Salz.
Die Produkte der gegenseitigen vollständigen oder teilweisen
Wechselwirkung[14] oder Sättigung zwischen Säuren und Basen nennt man
Salze. Sind die Wasserstoffatome einer mehrbasischen Säure durch Atome
zweier verschiedener Metalle vertreten, so wird das entsprechende
Produkt Doppelsalz genannt.
47.
_Verfahren[1] zur Darstellung[2] des Wasserstoffs._ Man wirft kleine
Stücke von metallischem Zink oder Eisen in eine Flasche, übergiesst
dieselben mit Wasser und lässt durch das[3] bis in das eingefüllte
Wasser tauchende Einflussrohr von Zeit zu Zeit etwas verdünnte
Schwefelsäure (aus 1 Teil konzentrierter Schwefelsäure und 8 Teilen
Wasser gemischt) zufliessen. Unter lebhaftem Aufbrausen[4] entwickelt
sich, ohne dass man zu erwärmen braucht, das Wasserstoffgas, welches,
nachdem alle Luft aus der Flasche durch dasselbe verdrängt worden ist,
dann rein durch das Gasentwickelungsrohr[5] entweicht und in mit Wasser
gefüllten Gefässen unter Wasser angesammelt werden kann. Will man das
Wasserstoffgas reiner erhalten, um z. B. Luftballons damit zu füllen, so
muss man es erst durch Wasser leiten, um mit übergerissene
Säureanteile[6] zu beseitigen, und dann lässt man es, um es zu
entwässern, durch ein mit geschmolzenem Chlorcalcium gefülltes Glasrohr
strömen. Die Wasserstoffgasentwickelung beruht darauf[7], dass das Zink
den in der Schwefelsäure gebundenen[8] Wasserstoff verdrängt, wobei[9]
sich Zinksulfat bildet, welches in dem vorhandenen Wasser gelöst bleibt:
H_{2}SO_{4} und Zn setzen sich um[10] zu ZnSO_{4} und H_{2}.
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