Sacred Hymns from the German: Translated by Frances Elizabeth Cox
Religion
Sacred Hymns from the German: Translated by Frances Elizabeth Cox
Hymns, German; Hymns, German -- Translations into English
Wilt Thou not, my Shepherd true,
Spare thy sheep, in mercy spare me?
Wilt Thou not, as shepherds do,
In thine arms rejoicing bear me;
Bear me where all troubles cease,
Home to folds of joy and peace?
See how I have gone astray,
How earth’s labyrinths oft mislead me;
Bring me back into the way,
In thine own green pastures feed me:
Gather me within the fold,
Where thy lambs thy light behold.
With thy flock I long to be,
With the flock to whom ’tis given
Safe to feed, and, praising Thee,
Roam the happy plains of heaven:
Free from fear of sinful stain,
They can never stray again.
Lord! I here am sore beset,
Fears at every step confound me;
Lo! my foes have spread their net,
And with craft and might surround me:
Such their snares on every side,
Safe thy sheep can ne’er abide.
Jesus, Lord! my Shepherd true,
Oh from wolves thy sheep deliver;
Help, as shepherds wont to do,
From their jaws preserve me ever:
Bid thy trembling wanderer come
To his everlasting home.
CHRISTUS UNSER LICHT.
Alsdann werden der Blinden Augen aufgethan werden.
Was du vor tausend Jahren,
Mein Heiland, hast gethan,
Lässt du noch jetzt erfahren
Die so dir gläubig nahn.
So wie den armen Blinden,
Nach deines Worts Bericht,
Liess’st du mich Gnade finden
Und gabst mir Freud und Licht.
Betrübt sass ich am Wege,
Tiefblind in meinem Geist,
Sehnsucht im Herzen rege,
Doch Wehmuth allermeist:
Die Psalmen hört ich singen,
Die Palmen fühlt ich wehn,
Die dir die Gläubgen bringen,
Und konnte dich nicht sehn.
Zu gross wards mit dem Schmerze,
Zu drückend ward die Pein,
Da fasst ich mir ein Herze,
Hub an nach dir zu schrein:
Sohn Davids, rette, heile,
Wie du’s verheissen hast;
O liebster Jesu, eile,
Nimm von mir Nacht und Last.
Und immer heisser weinend,
Mit immer lauterm Wort,
Stets mehr mein Herz entsteinend,
Fuhr ich zu rufen fort.
Da ward mein Aengsten minder,
Da sagte was zu mir:
Getrost, du armer Blinder,
Getrost, er rufet dir!
Du standst, ich fühlt es, stille,
Ich wankte zu dir hin,
Abfiel mein eigner Wille,
Verändert war der Sinn.
Du sprachst: Was willst du haben
O Herr, ich möchte sehn,
An deinem Blick mich laben
Du sprachst: Es soll geschehn!
Und was du hast gesprochen,
Das fehlt ja nimmer nicht;
Mein Zagen ward gebrochen
Und meiner Seele Licht.
Du giebst mir deinen Segen;
Frei von der alten Schmach,
Folg ich auf deinen Wegen
Dir, Herr, in Freuden nach.
Friedrich Freiherr de la Motte Fouqué. Born 1777.
CHRIST OUR LIGHT.
Then shall the eyes of the blind be opened.
Isa. xxxv. 5.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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