Sacred Hymns from the German: Translated by Frances Elizabeth Cox — John Shaqi
Sacred Hymns from the German: Translated by Frances Elizabeth Cox
Religion
Sacred Hymns from the German: Translated by Frances Elizabeth Cox
Hymns, German; Hymns, German -- Translations into English
Steep and thorny is the way,
To our home in heaven ascending;
Happy he who every day
Walks therein, for Christ contending;
Happy when, his journey o’er,
Conquering he to Christ shall soar.
Great shall be his recompense,
True to death on God who waited,
Who renounc’d the joys of sense,
To his Saviour consecrated;
Who has gazed with steadfast eye
On the crown of victory.
On the cross our dying Lord
Bled for man who had offended,
Purchas’d us the great reward,
Then from earth to heaven ascended:
Victor e’en in death, He said,
“Father! it is finished.”
May we soon approach Thee near,
We who long on earth have striven!
Storms and night surround us here,
Bright and peaceful ’tis in heaven:
Death may strike, and graves may yawn,
Yonder beams life’s endless dawn.
On then, comrades, wend your way,
Let not life’s drear waste alarm you;
Look to Jesus, watch and pray
For the fight that God would arm you.
God, the weak who strong canst make,
Victory give for Jesu’s sake.
KINDLICHES GEMÜTHE.
Es sey denn, dass ihr euch umkehret, und werdet wie die Kinder, so
werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
O liebe Seele, könntst du werden
Ein kleines Kindchen noch auf Erden,
Ich weiss gewiss, es käm noch hier
Gott und sein Paradies zu dir.
Ein Kind kann nicht an Gold noch Schätzen,
Noch Pracht der Reden sich ergötzen:
Man mach es arm, man mach es reich,
Es gilt ihm Alles eben gleich.
Der Menschen Ansehn gilt ihm wenig,
Es fürchtet weder Fürst noch König:
O Wunder, und ein Kind ist doch
So arm, so schwach, so kleine noch!
Es kennet kein verstelltes Wesen,
Man kanns aus seinen Augen lesen:
Es thut einfältig was es thut,
Und denkt von Andern nichts als gut.
Mit Forschen und mit vielem Denken
Kann sich ein Kind das Haupt nicht kränken:
Es lebt in süsser Einfalt so
Im Gegenwärtigen ganz froh.
Ein Kindchen kann allein nicht stehen,
Geschweige, dass es weit sollt gehen;
Es hält die liebe Mutter fest,
Und so sich führn und tragen lässt.
Ein Kindchen kann nicht überlegen,
Es lässt sich heben, tragen, legen,
Denkt nicht an Schaden und Gefahr,
Es bleibt nur überlassen gar.
Ein Kind weiss nichts von fremden Sachen;
Was Andre thun, was Andre machen,
Was ihm vor Augen wird gethan,
Schaut es in stiller Unschuld an.
Sein liebstes Werk und höchst Vergnügen
Ist in der Mutter Armen liegen,
Sie anzusehen spät und früh,
Und zärtlich zu umarmen sie.
O süsse Unschuld, Kinderwesen!
Die Weisheit hab ich mir erlesen,
Wer dich besitzt, ist hoch gelehrt
Und in des Höchsten Augen werth.
O Kindheit, die Gott selber liebet,
Die Jesu Geist alleine giebet,
Wie sehnet sich mein Herz nach dir!
O Jesu, bilde dich in mir!
O Jesu, lass mich doch auf Erden
Ein solch unschuldges Kindlein werden;
Ich weiss gewiss, so kommt schon hier
Gott und sein Paradies zu mir.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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