Sacred Hymns from the German: Translated by Frances Elizabeth Cox
Religion
Sacred Hymns from the German: Translated by Frances Elizabeth Cox
Hymns, German; Hymns, German -- Translations into English
Also ist auch mein Verlangen,
Liebster Jesu, nur nach dir;
Lass mich treulich an dir hangen,
Schenke dich zu eigen mir:
Ob viel auch umkehrten zum grössesten Haufen,
So will ich dir dennoch in Liebe nachlaufen:
Denn dein Wort, o Jesu, ist Leben und Geist,
Was ist wohl, dass man nicht in Jesu geneusst!
Aller Weisheit höchste Fülle
In dir ja verborgen liegt:
Gieb nur, dass sich auch mein Wille
Fein in solche Schranken fügt,
Worinnen die Demuth und Einfalt regieret,
Und mich zu der Weisheit, die himmlisch ist, führet:
Ach, wenn ich nur Jesum recht kenne und weiss,
So hab ich der Weisheit vollkommenen Preis.
Nichts kann ich vor Gott ja bringen,
Als nur dich, mein höchstes Gut:
Jesu, es muss mir gelingen
Durch dein rosenfarbnes Blut:
Die höchste Gerechtigkeit ist mir erworben,
Da du bist am Stamme des Kreuzes gestorben;
Die Kleider des Heils ich da habe erlangt,
Worinnen mein Glaube in Ewigkeit prangt.
Nun so gieb, dass meine Seele
Auch nach deinem Bild erwacht;
Du bist ja, den ich erwähle,
Mir zur Heiligung gemacht:
Was dienet zum göttlichen Wandel und Leben,
Ist in dir, mein Heiland, mir alles gegeben:
Entreisse mich aller vergänglichen Lust,
Dein Leben sei, Jesu, mir einzig bewusst.
Ja, was soll ich mehr verlangen?
Mich beschwemmt der Gnaden Fluth:
Du bist einmal eingegangen
In das Heilge durch dein Blut:
Da hast du die ewge Erlösung erfunden,
Dass ich nun der höllischen Herrschaft entbunden:
Dein Eingang die völlige Freiheit mir bringt,
Im kindlichen Geiste das Abba! nun klingt.
Volles Gnügen, Fried und Freude
Jetzo meine Seel ergötzt,
Weil auf eine frische Weide
Mein Hirt Jesus mich gesetzt:
Nichts Süsses kann also mein Herze erlaben,
Als wenn ich nur, Jesu, dich immer soll haben;
Nichts, nichts ist, das also mich innig erquickt,
Als wenn ich dich, Jesu, im Glauben erblickt.
Drum auch, Jesu, du alleine
Sollst mein Ein und Alles sein;
Prüf, erfahre, wie ichs meine,
Tilge allen Heuchelschein:
Sieh, ob ich auf bösem, betrüglichen Stege,
Und leite mich, Höchster, auf ewigem Wege:
Gieb, dass ich hier alles nur achte für Koth,
Und Jesum gewinne: dies Eine ist Noth.
Johann Heinrich Schröder. 1696.
THE ONE THING NEEDFUL.
But one thing is needful: and Mary hath chosen that good part.
St. Luke, x. 42.
One thing’s needful: then, Lord Jesus,
Keep this one thing in my mind;
All beside, though first it please us,
Soon a grievous yoke we find:
Beneath it the heart is still fretting and striving,
No true, lasting happiness ever deriving:
The gain of this one thing all loss can requite,
And teach me in all things to find some delight.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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