Satiro-Mastix; or, the Vntrussing of the Humorous Poet — John Shaqi
Satiro-Mastix; or, the Vntrussing of the Humorous PoetDekker, Thomas
General
Satiro-Mastix; or, the Vntrussing of the Humorous Poet
Dekker, Thomas
Jonson, Ben, 1573?-1637
Nach ~Small’s~ eingehender Prüfung des ganzen Materials und meiner
eigenen Überzeugung ist das einzig Positive, was bis jetzt hier
gesagt werden kann, dass die Fehde zwischen ~Jonson~ einerseits
und ~Marston~ mit ~Dekker~ als Bundesgenossen andererseits geführt
wurde. ~Monday~, und gar ~Drayton~ und ~Nash~, scheinen mir nach
~Small’s~ gründlichen Untersuchungen sehr an zweiter Stelle zu
stehen, und von ~Shakespeare’s~ Beteiligung konnte ich mich trotz der
weitausgreifenden Darlegungen des der Wissenschaft leider zu früh
entrissenen amerikanischen Forschers nicht völlig überzeugen; nicht zu
reden von den hypothetischen Teilnehmern ~Pennyman’s~ (wie ~Daniel~,
~Lodge~ und den vielen von ihm selbst als «doubtful» bezeichneten
Persönlichkeiten), die schon von ~Small~ grossenteils als unhaltbar
abgetan wurden.
Welches sind denn die literarischen Dokumente, auf welchen sich
der Streit aufbauen lässt? ~Small~ hat sie bereits (p. 3 ff.)
zusammengestellt:
1. Äusserungen ~Jonson’s~ über ~Marston~ in seinen _Conversations_ mit
~Drummond~,
2. der _Apologetical Dialogue_ am Ende des _Poetasters_,
3. _To the World_, Worte, welche dem _Satiromastix_ vorangeschickt sind,
4. die oft zitierte Stelle aus _II. Return from Parnassus_, IV, 5: ...
_our fellow Shakespeare hath given him_ (~Ben Jonson~) _a purge that
made him beray his credit_.
Dazu kommen nun noch die zahlreichen Anspielungen, welche in den von
den beteiligten Autoren zwischen 1598-1601 oder 1602 geschriebenen
Stücken enthalten sind oder wenigstens enthalten sein sollen. Es
ging hier, wie so oft in der früheren literarhistorischen Forschung:
die Phantasie des Forschers suchte in das Dunkel des betreffenden
Gegenstandes dadurch Klarheit zu bringen, dass sie alles mögliche in
den jeweiligen Text hineingeheimniste und dadurch die Materie nur noch
komplizierter gestaltete. ~Small~ hat (p. 8 ff.) alle Arbeiten über den
«Stage-Quarrel» von ~Gilchrist~ bis auf ~Penniman~ einer kurzen Kritik
unterzogen und fast durchgängig die geringe Haltbarkeit ihrer Ansichten
nachgewiesen[3].
Hier soll nur das Verhältnis ~Dekker’s~ zu ~Ben Jonson~ des Näheren
behandelt werden; und auch dieses mehr im zusammenfassenden Sinn,
da bei den Anmerkungen zum Texte des _Satiromastix_ hinreichend
Gelegenheit sein wird, auf Einzelheiten weiter einzugehen.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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