Three Philosophical Poets: Lucretius, Dante, and Goethe
Dante Alighieri · en
and art are always slipping through its fingers. It is obstinately
empirical, and will never learn anything from experience.
* * * * *
[1] Eckermann, Conversation of May 6, 1827: “Das ist zwar ein wirksamer,
manches erklärender, guter Gedanke, aber es ist keine Idee die dem
Ganzen ... zugrunde liege.”
[2] _Faust_, Part it-i. Act v. 375-82:
Ich bin nur durch die Welt gerannt;
Ein jed’ Gelüst ergriff ich bei den Haaren,
Was nicht genügte, liess ich fahren,
Was mir entwischte, liess ich ziehn.
Ich habe nur begehrt und nur vollbracht
Und abermals gewünscht und so mit Macht
Mein Leben durchgestürmt; erst gross und mächtig,
Nun aber geht es weise, geht bedächtig.
[3] _Faust_, Part i., _Studierzimmer_, i.:
Welch Schauspiel! aber, ach! ein Schauspiel nur!
Wo fass’ ich dich, unendliche Natur?
Euch, Brüste, wo?
[4] _Faust_, Part i., _Studierzimmer_:
Du, Geist der Erde, bist mir näher;
Schon fühl’ ich meine Kräfte höher,
Schon glüh’ ich wie von neuem Wein;
Ich fühle Mut, mich in die Welt zu wagen,
Der Erde Weh, der Erde Glück zu tragen,...
Mit Stürmen mich herumzuschlagen
Und in des Schiffbruchs Knirschen nicht zu zagen.
[5] _Faust, Prolog im Himmel_:
Mit den Toten
Hab’ ich mich niemals gern befangen.
Am meisten lieb’ ich mir die vollen, frischen Wangen.
Für einen Leichnam bin ich nicht zu Haus;
Mir geht es, wie der Katze mit der Maus....
Von Sonn’ und Welten weiss ich nichts zu sagen,
Ich sehe nur, wie sich die Menschen plagen.
[6] _Faust, Prolog im Himmel_:
Staub soll er fressen, und mit Lust.
[7] Ibid.:
Es irrt der Mensch, so lang’ er strebt.
Ein guter Mensch in seinem dunkeln Drange
Ist sich des rechten Weges wohl bewusst.
[8] _Faust_, Part ii. Act v.:
Ja! diesem Sinne bin ich ganz ergeben.
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
[9] Ibid., Part i., _Prolog im Himmel_:
Des Menschen Thätigkeit kann allzu leicht erschlaffen,
Er liebt sich bald die unbedingte Ruh;
Drum geb’ ich gem ihm den Gesellen zu,
Der reizt und wirkt und muss als Teufel schaffen.
[10] Ibid.:
Das Werdende, das ewig wirkt und lebt,
Umfass’ euch mit der Liebe holden Schranken,
Und was in schwankender Erscheinung schwebt,
Befestiget mit dauernden Gedanken!
[11] _Faust_, Part i., _Wald und Höhle_:
Erhabner Geist, du gabst mir, gabst mir alles,
Warum ich bat. Du hast mir nicht umsonst
Dein Angesicht im Feuer zugewendet....
O, dass dem Menschen nichts Vollkommnes wird,
Empfind’ ich nun. Du gabst zu dieser Wonne,
Die mich den Göttern nah und näher bringt,
Mir den Gefährten, &c.