Three Philosophical Poets: Lucretius, Dante, and Goethe
Dante Alighieri · en
Also, ibid., _Trüber Tag_: Grosser herrlicher Geist, der du mir zu
erscheinen würdigtest, der du mein Herz kennest und meine Seele, warum
an den Schandgesellen mich Schmieden, der sich am Schaden weidet und am
Verderben sich letzt?
[12] _Faust_, Part i., _Studierzimmer_, ii.:
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zu Grunde geht;,
Drum besser wär’s, dass nichts entstünde....
Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war,
Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar....
Was sich dem Nichts entgegenstellt,
Das Etwas, diese plumpe Welt,
So viel als ich schon unternommen,
Ich wusste nicht ihr beizukommen....
Wie viele hab’ ich schon begraben!
Und immer cirkuliert ein neues, frisches Blut.
So geht es fort, man möchte rasend werden!
[13] _Faust_, Part ii. Act i., _Anmutige Gegend_:
Kleiner Elfen Geistergrösse
Eilet, we sie helfen kann;
Ob er heilig, ob er böse,
Jammert sie der Unglücksmann.
[14] _Faust_, Part ii. Act i., _Anmutige Gegend_:
Alles kann der Edle leisten,
Der versteht und rasch ergreift.
The whole scene will repay study.
[15] _Faust_, Part ii. Act i., _Anmutige Gegend_:
Des Lebens Fackel wollten wir entzünden,
Ein Feuermeer umschlingt uns, welch ein Feuer!...
So bleibe denn die Sonne mir im Rücken!
Der Wassersturz, das Felsenriff durchbrausend,
Ihn schau’ ich an mit wachsendem Entzücken....
Allein wie herrlich, diesem Sturm erspriessend,
Wolbt sich des bunten Bogens Wechseldauer,...
Der spiegelt ab das menschliche Bestreben....
Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.
[16] _Faust_, Part i., _Studierzimmer_:
Ins hohe Meer werd’ ich hinausgewiesen,...
Zu neuen Sphären reiner Thätigkeit....
Hier ist es Zeit, durch Thaten zu beweisen,
Dass Manneswürde nicht der Götterhöhe weicht,...
Zu diesem Schritt sich heiter zu entschliessen
Und war’ es mit Gefahr, ins Nichts dahin zu fliessen.
[17] _Faust_, Part ii. Act iv., _Hochgebirg_: The first monologue.
[18] _Faust_, Part i, Act ii., _Anmutige Gegend_:
Du, Erde,... regst und rührst ein kraftiges Beschliessen
Zum höchsten Dasein immerfort zu streben.
[19] _Faust_, Part ii. Act iv., _Hochgebirg_:
Erstaunenswürdiges soll geraten,
Ich fühle Kraft zu kühnem Fleiss.
Herrschaft gewinn’ ich, Eigentum!
Die That ist alles, nichts der Ruhm.
Da wagt mein Geist, sich selbst zu überfliegen;
Hier möcht’ ich kämpfen, dies möcht’ ich besiegen.
[20] Ibid., Act v., _Grosser Vorhof des Palasts_:
Es kann die Spur von meinen Erdetagen
Nicht in Aeonen untergehn.
[21] _Faust_, Part ii. Act iv., _Hochgebirg_:
Wer befehlen soll
Muss im Befehlen Seligkeit empfinden.
Ihm ist die Brust von hohem Willen voll,
Doch was er will, es darf’s kein Mensch ergründen.