Byzantine Churches in Constantinople: Their History and Architecture
John Stuart Mill · en
As Gerlach's work is rare, the reader may wish to see his
description of the church of Aetius in the original (_Tagebuch_, pp.
455-56):--Nicht weit hiervon [the church of S. John in Petra] ist
eine sehr schöne Kirche, [Greek: tês Aetiou], da vor Zeiten ein sehr
gross und weites Closter gewesen seyn und viel Häuser der Lehrer und
Lernenden in sich gehabt haben solle. Jetzt wird nichts mehr davon
gesehen als das zerfallene Gemäuer einer herrlichen Pforten und eine
trockene Ziternen, darinnen die Juden die Seiden spinnen, zwirnen
und bereiten (_serica nectunt fila_). Vor der Kirchen ist ein weiter
Hoff, rings aber umb denselbe herumb ein bedeckter Gang
(_porticus_), welcher mit schönen auff vergüldten viereckichten
gläsern Taffeln künstlich gemahlten Figuren auss dem Alten und Neuen
Testament, und mit griechischen Überschrifften gezieret ist, aber
alte Gesichter derselben aussgekratzet sind. Die Wände dieser
Umbgänge sind mit Marmel von allerhand Farben bekleidet. Hat auch 3
oder 4 hohe Crepidines oder Absätze mit der Propheten, Apostel und
Christi Bildnüssen von Gold. Der Hauss- oder vielmehr Bau- herr oder
auch der Stiffter ([Greek: ho ktêtôr]), und sein Weib, sind da auch
gemahlet in einem Habit, fast wie man heut zu Tage gehet, aber mit
einer ganz fremden Hauptzierde (_capellitii genere_), class man
darauss abnehmen kan, er sey einer aus den vornehmsten Käyserlich
Bedienten gewesen, dann diese Zierde siehet auss fast wie ein
Hertzogs Bareht von Seiden and Beltzwerck, der Bund oder das
Umgewundene (_cinctura_) von mancherley Farben, wie heut zu Tage die
Juden und Armenier weiss und blau durcheinander tragen. Sein Weib
hat einen Schleyer (_peplum_) fast wie die Griechinnen. Der bedecte
Gang und die Kirche sind ein Gebäu (_porticus muro etiam templi
continetur_), und gehet man durch zwey hohe Pforten hinein, welche 4
Theil in sich begreifft, oder in 4 Theil abgetheilet ist. 1. der
bedeckte (_Porticus_) Gang, dessen Wände mit Marmelstein biss auff
die Helffte bekleidet sind. Der Obertheil, da die Schwibbögen
(_Laquearia_) anheben, hat er wie auch die Schwibbögen selber die
Gemählde. In diesem Gang oder Halle (_porticu_) stehen die Weiber,
und kommen nicht in die Kirchen hinein, wie auch in andere Kirchen
nicht, als wann sie zum Abendmahl gehen. 2. ist die Kirche für sich
so mit Türckischen Deppichen (_aoreis_) beleget und hat nur ein
Thor. Ist ein hohes Gewölb (_laquearia_) und wie auch die überige 2
Gewölbe (_laquearia_) ganz vergüldet und übermahlet, und die Wände
von unten an biss an die Schwibbögen mit dem schönsten Marmelstein
bekleidet. Auss diesem gehet man 3. durch einen niedern Crepidinem
in dem dritten Theil der Kirchen, da der Bauherr oder Stiffter mit
andern sehr schönen Bildnüssen mit Gold gemahlet stehen, mit einem
etwas niedern als der vorige Schwibbögen (_laquearia_). Auss diesem