German Science Reader: An Introduction to Scientific German, for Students of Physics, Chemistry and EngineeringKroeh, Charles Frederick
Science
German Science Reader: An Introduction to Scientific German, for Students of Physics, Chemistry and Engineering
Kroeh, Charles Frederick
German language -- Readers -- Science
Man unterscheidet Geräusche und Klänge. Das Geräusch entsteht durch
unregelmässige, der Klang durch regelmässige oder periodische
Schwingungsbewegungen. Sind[9] insbesondere diese Schwingungen einfache
Sinusschwingungen,[10] so nennen wir den Klang einen Ton oder auch einen
einfachen Ton. An einem Ton unterscheidet man vor Allem zwei
Eigenschaften, eine bestimmte Höhe und eine bestimmte Stärke. Die Höhe
des Tons hängt[11] von der Schwingungszahl oder von der Wellenlänge ab:
je grösser die Schwingungszahl ist, desto höher ist der Ton.
Kein musikalisches Instrument giebt einfache Töne, wie sie einfachen,
stehenden[12] Sinusschwingungen entsprechen würden, sondern bei[13]
allen, nur bei den einen mehr, bei den ändern weniger, erklingen immer
mit dem Grundton[14] gleichzeitig Obertöne. Je nach der Höhe, Zahl und
Stärke der letzteren gewinnt dadurch der Grundton ein anderes
Gepräge[15]; man bezeichnet dies mit dem Namen Klangfarbe.[16]
21.
_Das Licht._ Körper, welche an sich die Fähigkeit besitzen, Licht
auszusenden, heissen selbstleuchtend[1], im Gegensatz hierzu müssen
dunkle Körper von ändern beleuchtet werden, wenn sie sichtbar sein
sollen. Alle Erscheinungen des Lichts lassen sich nur dann
ungezwungen[2] erklären, wenn wir annehmen, dass das Licht aus einer
transversalen Wellenbewegung eines Mittels[3] besteht, welches
man Lichtäther[4] oder Aether nennt. In diesem beträgt die
Fortpflanzungsgeschwindigkeit sehr nahe 300000000 m/sec. Die geraden
Linien, längs deren das Licht sich fortpflanzt, nennt man Lichtstrahlen.
Die geradlinige Fortpflanzung der Lichtstrahlen erkennt man daran[5],
dass ein leuchtender Punkt unsichtbar wird, wenn zwischen ihn und das
Auge in die gerade Verbindungslinie beider ein undurchsichtiger Körper
tritt. Besitzen[6] der leuchtende und der undurchsichtige Körper eine
gewisse Ausdehnung, so erhält ein Teil des Raumes hinter dem letzteren
gar kein Licht (Kernschatten[7]), während ein anderer Teil des Raumes
nur von einem Teil des leuchtenden Körpers Licht empfängt
(Halbschatten[8]). Bei den Mondfinsternissen tritt der Mond in den
Kernschatten der Erde; bei den totalen Sonnenfinsternissen streicht der
Kernschatten des Mondes über die Erde.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
Reviews
Reviews
No reviews yet
Be the first to share your thoughts on this work.
Join the Discussion
Join the discussion
Sign in to leave a comment or review.
Sign InorCreate an account