German Science Reader: An Introduction to Scientific German, for Students of Physics, Chemistry and EngineeringKroeh, Charles Frederick
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German Science Reader: An Introduction to Scientific German, for Students of Physics, Chemistry and Engineering
Kroeh, Charles Frederick
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Um die von der Maschine verlangte Leistung[13] mit einer geringeren
Umdrehungszahl zu erreichen, hat man mehrpolige Maschinen hergestellt,
bei denen das Magnetfeld von vier, sechs, acht und mehr Polen gebildet
wird, wobei Nord- und Südpol abwechselnd in dem sie verbindenden
polygonalen oder kreisrunden Eisengestell[14] angeordnet sind.
36.
_Wechselstrommaschinen._ Obschon alle elektrischen Strommaschinen nur
Wechselströme erzeugen können, weil die magnet-elektrische Induktion nur
durch wechselnde Wirkung zwischen magnetischer Kraft und elektrischen
Leitern hervorgebracht werden kann, so unterscheidet man doch neben den
durch Anbringung eines Stromwenders hergestellten Gleichstrommaschinen
noch die eigentlichen[1] Wechselstrommaschinen, welche die durch
Induktion erzeugten Wechselströme direkt in den äusseren Stromkreis[2]
zur Benutzung abgeben[3]. Die Wechselstrommaschinen bedürfen[4] daher
nicht des kostspieligen und sorgsam zu überwachenden Kommutators, der
mit seinen Schleifbürsten leicht der Abnutzung unterliegt[5] und zu
Betriebsstörungen[6] Anlass geben kann, sobald die Bedienung der
Maschine nachlässig ist. Anstatt des Stromwenders sind die
Wechselstrommaschinen nur mit dauerhaften Schleifbürsten versehen, von
denen der Strom abgenommen wird. Sie können auch mit feststehendem Anker
eingerichtet werden, so dass die hochgespannten Wechselströme direkt von
den festen Klemmen[7] in die Leitung übergehen.
In ihrem Aufbau sind demnach die Wechselstrommaschinen viel einfacher
als die Gleichstrommaschinen. Sie sind zur Erzeugung von Strömen
bis zu 10000 Volt Spannung zu benutzen, während man bei den
Gleichstrommaschinen nur ausnahmsweise die Spannung höher als etwa 500
Volt treibt. Da durch die Wechselströme nicht das erforderliche
konstante Magnetfeld hergestellt werden kann, so muss dies durch eine
besondere, aber verhältnismässig kleine Gleichstrommaschine geschehen,
die als Erregermaschine bezeichnet wird. Zuweilen hat man auch diese
direkt mit der Wechselstrommaschine verbunden, indem[8] man mittels
eines auf deren Welle aufgesetzten Kommutators einen entsprechenden Teil
des erzeugten Wechselstroms in Gleichstrom verwandelt.
Zu den Wechselstrommaschinen gehören auch die Drehstrommaschinen[9],
welche drei in ihrer Schwingungsphase gegenseitig um 120° verschobene
Wechselströme erzeugen (Dreiphasenmotor).
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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