German Science Reader: An Introduction to Scientific German, for Students of Physics, Chemistry and EngineeringKroeh, Charles Frederick
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German Science Reader: An Introduction to Scientific German, for Students of Physics, Chemistry and Engineering
Kroeh, Charles Frederick
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_Transformatoren._ Wichtige Nebenapparate[10] und Ergänzungsmittel[11]
der Wechselstrommaschinen sind die Transformatoren. Dieselben beruhen
auf der Wirkung der magnetelektrischen Induktion, welche durch
Wechselströme hervorgerufen wird, so dass der erzeugte Magnetismus im
Eisen rasch abwechselnd umgekehrt wird. Um diese rasche Umkehrung ohne
zu grosse Verluste (Hysteresis und Wirbelströme[12]) herbeizuführen,
müssen die Eisenkerne der Transformatoren aus dünnen (kaum 0,5 mm
dicken) Eisenblechen mit isolierenden Zwischenlagen von paraffiniertem
Papier etc. hergestellt werden. Zur Magnetisierung des Eisenkerns dient
die Primärbewickelung desselben, und durch die abwechselnde
Magnetisierung des Eisenkerns wird die Sekundarbewickelung desselben
induziert und dadurch der transformierte Wechselstrom erzeugt. Man hat
es dabei in der Gewalt, die Spannung des Sekundarstroms zu erhöhen und
somit die Stromstärke entsprechend zu erniedrigen, oder die Spannung zu
erniedrigen und die Stromstärke entsprechend zu erhöhen.
Man unterscheidet Kerntransformatoren[13] und Manteltransformatoren. Bei
ersteren ist der Eisenkern von der Drahtbewickelung beziehungsweise den
Drahtspulen umgeben; bei letzteren sind die Drahtspulen innerhalb des
rahmenartigen Eisengestells untergebracht.[14]
37.
_Elektrische Lichtanlagen._[1] Die Starkstromleitungen[2] für Licht- und
Kraftbetrieb[3] werden, in der Regel[4], wenigstens innerhalb der
Städte, als Untergrundleitungen in der Form von Bleikabeln angelegt,
durch welche die Hauptleitungen gebildet werden, die sich nach den
Häusern in dünneren Leitungen abzweigen. Diese Kabel enthalten eine
grössere Anzahl verseilter[5] starker[6] Kupferdrähte, die in ihrer
Gesammtheit[7] nach aussen durch Umspinnung mit Jute und Umwickelung
mit Isolierband[8] gegen Stromverlust möglichst gesichert, sowie
durch eine die Isolationsmasse umgebende dichte Bleiumhüllung gegen
Feuchtigkeit geschützt sind. Um die Verletzung der Bleihülle bei
Strassenumwühlungen[9] zu verhüten, ist meist noch eine Armierung[10]
von Bandeisen oder Eisendraht vorhanden. Die Verbindung der Kabel
untereinander, sowie die Abzweigstellen der Nebenleitungen, werden durch
gusseiserne Muffen[11] bewirkt. Um die Anschlussstellen[12] behufs
Nachsehen, Reparaturen und Neuanschlüssen leicht zugängig zu machen,
sind Anschlusskästchen und Anschlussgruben[13], die mit abnehmbaren
Deckeln geschlossen werden, vorhanden. Ueberall, wo schwächere Leitungen
den Strom aus stärkeren Leitungen aufzunehmen haben, sind
Schmelzsicherungen[14] angebracht, um zu verhüten, dass bei zufälligem
Wechsel zwischen den Hauptleitungen ein zu starker Strom in die
schwächeren Leitungen einträte und diese zum Glühen und Schmelzen
brächte. Insbesondere sind solche Schmelzsicherungen, die bei dem
Eintritt einer gewissen Stromstärke die Leitungen unterbrechen, an den
Stellen, wo die Leitungen in die Häuser eingeführt werden, unbedingt
erforderlich, um Feuers- und Lebensgefahr zu verhüten. Auch in den
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
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