Satiro-Mastix; or, the Vntrussing of the Humorous PoetDekker, Thomas
General
Satiro-Mastix; or, the Vntrussing of the Humorous Poet
Dekker, Thomas
Jonson, Ben, 1573?-1637
[4] _Lit. Zentralblatt_, 1905, Nº 36. Sp. 1195.
[5] cf. Z. 1587 u. 2510.
[6] Vergl. die Anmerkung zu _Satirom_. Z. 2659.
[7] (Über das Datum von _Goosecappe_ werde ich ausführlicher in meiner
Ausgabe handeln. W. B.).
3. QUELLENUNTERSUCHUNG.
Zu diesem Behuf sei unser Drama in seine zwei Bestandteile zerlegt: in
das _König Rufus-Spiel_ und in den eigentlichen _Satiromastix_.
Es steht wohl fest, dass ~Dekker~, als er an _The Untrussing of the
Humorous Poet_ ging, gerade ein historisches Schauspiel mit König
Rufus im Mittelpunkt in der Arbeit hatte, und dass nur sein Bestreben,
~Jonson~ so bald wie möglich heimzuzahlen, die starken Anachronismen
und den losen Zusammenhang der Rufus- und der Untrussing-Szenen
einigermassen entschuldigen lässt.
Über das Rufus-Spiel hat ~Small~ p. 119 ff. eingehend gehandelt, so
dass darauf verwiesen werden kann. Als Skizze des wahrscheinlichen
Verlaufes der Haupthandlung gibt er an: Act I, the rejoicings at the
approaching nuptials of Terrill and Celestine. Act II, the King’s
lustful desires, and Terrill’s rash promise. Act III, the death of
Celestine. Act IV, the presentation of the veiled corpse of Celestine
to the King, and Terrill’s denunciation of him. Act V, the death of the
King at the hands of Terrill. Daneben steht als komische Nebenhandlung
die Werbung der beiden Rivalen Prickshaft und Sir Vaughan um die Witwe
Miniver.
Eine Quelle für die Haupthandlung selbst zu finden, ist mir nicht
gelungen. Als historische Persönlichkeiten des Stückes können
zunächst nur angesprochen werden: König Rufus und Sir Walter Terrill
(Tirell)[1], a French Knight, wie er in Holinshed’s Chronik bezeichnet
wird, der den König auf einer Hirschjagd zufällig durch einen
Pfeilschuss tötete.
Aus der Haupthandlung selbst sei im besondern noch auf das Mittel
des ~Schlaftrunkes~ hingewiesen, das dazu dient, dem Mädchen einen
unliebsamen Freier fernzuhalten. Dies war offenbar bei Dichter und
Publikum ein beliebter Trick. Es ist wohl kaum nötig an _Romeo and
Juliet_ zu erinnern[2]; ~Dekker~ hat das Motiv selbst noch einmal in
der _Honest Whore_ verwendet, wo des Herzogs Tochter Infelice durch
einen Schlaftrunk einem lästigen Freier entzogen wird; und ähnlich in
_Match me in London_: Valasco soll vergiftet werden, aber der Arzt
reicht nur einen Schlaftrunk. Bei Besprechung der Quellen zu _The
Triumph of Love_ und _The Faithful Friends_ verweist ~Koeppel~[3]
beide Mal auf den Schlaftrunk im _Satiromastix_. Im ersteren Stück
soll Benvoglio’s Tochter Violante den von der Dienerin gemischten
Giftbecher leeren; er enthält aber kein Gift, sondern nur einen starken
Schlaftrunk. Im zweiten wird die jungfräuliche Gattin des Marcus
Tullius von dem König Titus Marcius an den Hof gelockt, -- doch sollte
nur die Treue der Gattin geprüft werden. Der König entpuppt sich als
Biedermann.
Public-domain text, read in full here on John Shaqi.
Reviews
Reviews
No reviews yet
Be the first to share your thoughts on this work.
Join the Discussion
Join the discussion
Sign in to leave a comment or review.
Sign InorCreate an account